Verwaltungsgemeinschaft Wörth a.d.Isar 

„Was lange währt, wird endlich gut“ – Neue Kleinsporthalle in Wörth konnte nach rund acht Jahren endlich ihrer vorgesehenen Bestimmung übergeben werden

„Was lange währt, wird endlich gut“ – Neue Kleinsporthalle in Wörth konnte nach rund acht Jahren endlich ihrer vorgesehenen Bestimmung übergeben werden

Unter dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“ stellte Bürgermeister Stefan Scheibenzuber das „außergewöhnliche Projekt Kleinsporthalle in Wörth“ bei deren offizieller Einweihung am 16. April vor. Hierzu konnte der Wörther Rathauschef zahlreiche Ehrengäste in dem nagelneuen Gebäude begrüßen. Dabei sah es lange Zeit nicht nach einem „Happy End“ aus. Wie den Worten von Scheibenzuber in seiner Einleitung zu entnehmen war, handelte es sich bei dem äußerst langwierigen Prozess um „acht Jahre des Wartens, des Hoffens und manchmal auch des Kopfschüttelns“. Denn nachdem die Bauleitplanung im März 2016 begonnen wurde, im Dezember 2016 der entsprechende Satzungsbeschluss folgte und im Frühjahr 2017 Baubeginn war, mussten im Februar 2018 Baumängel im Sockel- und Dachbereich festgestellt werden. So musste im Mai 2018 der Baustopp ausgesprochen und die juristische Aufarbeitung aufgenommen werden, die jedoch laut Scheibenzuber bis heute nicht abgeschlossen ist. Nach langen Jahren des Wartens auf eine Klärung gab der Gemeinderat Wörth dann im Winter 2023/2024 grünes Licht für eine selbstfinanzierte Fertigstellung in drei Schritten. Daraufhin wurde Anfang 2024 die Sockelsanierung angestoßen, und im Jahr 2025 konnten sowohl die Dachsanierung als auch der Innenausbau in Angriff genommen werden. Diese Maßnahmen mündeten nun in die langerhoffte Freigabe der Halle im März 2026. „Nachdem die Halle lange Zeit ein Symbol dafür war, wie kompliziert Dinge manchmal sein können, ist sie heute ein Symbol dafür, dass Geduld, Zusammenarbeit, Zuversicht und der Glaube an das Gute sich am Ende auszahlen“, betonte Scheibenzuber. Die Halle eröffne nun viele verschiedene Möglichkeiten für die Grundschüler wie auch die Hortkinder. So dankte das Gemeindeoberhaupt allen Beteiligten, die diesen „Raum für Begegnung, gemeinsames Lernen und persönliche Entwicklung“ ermöglicht haben, für „ihr Engagement, ihre Geduld und ihre Beharrlichkeit“. Rektorin Karin Steffen-Weidinger von der Grundschule Niederaichbach-Wörth berichtete, dass ihr „ein Stein von Herzen fällt, dass diese Halle jetzt endlich zur Verfügung steht“. Dies sei für die rund 100 Schüler der vier Wörther Grundschulklassen eine massive Verbesserung und Erleichterung im Schulalltag. Und auch Hortleiterin Carola Eisgruber betonte: „Dieser Raum für Bewegung und Ausgleich hat uns viele Jahre gefehlt“. So biete die Halle auch für die Hortkinder „viele Möglichkeiten zum Bewegen, Toben und Entdecken“. Nachdem von Martin Pollinger von der mit der Koordinierung der Restarbeiten zur Fertigstellung des Innenausbaues beauftragten Firma POKAM die durchgeführten Maßnahmen vorgestellt worden waren, folgte die kirchliche Segnung der neuen Kleinsporthalle wie auch all ihrer Nutzer. Dies übernahmen gemeinsam Pfarrer Thomas Diermeier und Religionspädagogin Monika Haberl. Außerdem hatte Pfarrer Diermeier ein Paar Turnschuhe als Symbol für „Ausdauer, Durchhaltevermögen und das Ziel, das man nicht aus den Augen verlieren sollte“ mitgebracht.

 

Nach den gemeinsamen Gebeten und den Fürbitten stellte Bürgermeister Scheibenzuber sein Schlusswort unter das Zitat „Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten“. Dieser Spruch solle uns daran erinnern, dass „alles einen Anfang und ein Ende hat, aber dazwischen liegt die ganze Leidenschaft, die ganze Anstrengung und die ganze Freude“. So wünschte er sich abschließend, dass auch diese Kleinsporthalle ein Ort sein möge, an dem genau diese drei Attribute für viele Jahre zuhause sind.

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